Main Menu

Assign modules on offcanvas module position to make them visible in the sidebar.

Our school

Ausstellung am 18. Juni um 14.15 Uhr im Foyer Gretchenstraße

geistreich03
geistreich_02
geistreich_03
geistreich_04
geistreich_05
geistreich_06
geistreich_07
geistreich_08
geistreich_09
geistreich_10
geistreich_11
geistreich_12
geistreich_13
geistreich_14
geistreich_15
geistreich_19
geistreich_20
geistreich_21
geistreich_22
geistreich_23
geistreich_24
geistreich_25
geistreich_26
geistreich_27
Previous Next

So ist es! Und wer jetzt glaubt, dass wir hier als klasse Klasse 6.5 von allen guten Geistern verlassen worden sind, der irrt. Ganz im Gegenteil. Die Kinder haben sich über viele Wochen und auf sehr verschiedene Art mit einer sehr naheliegenden Idee aus dem damit gar nicht so fernen Westafrika beschäftigt.

 

 G E I S T R E I C H – AKLAMA – Schutzgeister aus Ghana an der HBG

 Am 18. Juni eröffnet um 14.15 Uhr im Foyer der Gretchenstraße unser Geistreich. Aklama heißen die kleinen Schutzfiguren der im südlichen Ghana lebenden Bevölkerung der Ewe und der Dangme, die als Schutz- und Hilfsgeister im Alltag, in der Kultur und in der Religion (Voduun) der Menschen bis heute eine wichtige Rolle spielen.

„Respekt und große Freude. Ganz herzliche Grüße, insbesondere an die Kollegen, nein Vorbilder.“ (Horst Antes)

 

Dieses wertschätzende Grußwort verdankt sich dem renommierten Künstler Horst Antes, der vom auch nur scheinbar weit entfernen Italien aus das künstlerische Gestalten der Kinder über viele Wochen mit großem Interesse verfolgt hat. Meist haben wir uns an der umfangreichen Publikation von Horst Antes orientiert, die seine Aklama-Sammlung zeigt. Sehr bald aber wurde klar, dass hier Kinder sich nicht an fernen Künstlern und einer fernen Kultur und Kunst orientieren, sondern ihre eigenen Wünsche, Sehnsüchte und Hoffnungen zum Maßstab ihrer Texte und eigenen Plastiken nehmen. Salsabil Arab drückt es besonders deutlich in ihrer Text-Tafel aus: „Mein Geist soll mir helfen.“ So gesehen lädt Salsabil Sie und euch als Kollegin und als Vorbild zur Ausstellungseröffnung ein; so gesehen laden da nicht nur Kolleginnen und Kollegen ein, sondern Vorbilder für eigene Bilder von Wünschen, Sehnsüchten und Hoffnungen. Mich beeindruckt besonders, dass ursprünglich wir die Sammlung Horst Antes' als Vorbild begriffen haben. Mittlerweile ist es so, dass der Sammler die Kinder und Künstler als Vorbild begreift. All das ist auf der folgenden Website einer französischen Dokumentation ebenso exemplarisch einzusehen und ausgestellt zu studieren wie die Idee zu „GEISTREICH“ selbst: http://www.aklama.net (aktuell)

 

Jedes Kind hat seine eigenen Text-Tafel gestaltet, oft sehr einfache Sätze, manchmal nur aus wenigen Worten bestehend. Und jedes Kind hat weniger die originären Schutzfiguren zum Abbild erklärt, sondern die eigene Fantasie als Vorbild für eigenes plastisches Gestalten begriffen. Entstanden sind viele gute Geister, die alleine ethnologisch betrachtet nicht originär und authentisch, aber unbedingt sehr originell und darin beeindruckend glaubwürdig sind. Aus Pappschichten, aus Kleister und Farbe besteht ein solcher Geist. Und Dank Herrn Menz, Johuas Vater, steht ein jeder Geist auch standhaft auf einem eigenen kleinen Sockel. Unsere Einladungskarte zeigt einen Lastenträger. Ein solcher Geist trägt und erträgt die Last für den, der in ihr den persönlichen Schutzgeist anerkennt. Kopflos ist dieser sehr kreative Ansatz ganz und gar nicht. Manche der kleinen Adas (so werden diese Schutzfetische auch genannt) zeigen zwei Köpfe; manchen fehlt ein Bein oder ein Arm. All das verdeutlicht, dass die eigene Kopflosigkeit ebenso wenig eintritt wie eine Krankheit, die zum Verlust von Körperlichkeit führen kann.

 

Wir freuen uns sehr darüber, dass wir Frau Franzke und den von ihr geleiteten Chor für die Eröffnung gewinnen konnten. Auch hier laden die Stimmen, lädt die Stimmung nach Afrika ein. Wir bedanken uns bei Paul Reindl von der Technik und bei Mandy Hill für ihren fotografischen Blick. Im Verwaltungsflur der Gretchenstraße bleibt diese geistreiche Idee in allen Dimensionen zu sehen und zu begreifen. Haydar Al-Hilfi und Herr Gutsche begleiten sich als Team durch die Eröffnungsrede, anschließend gibt es ganz viele Bilder und noch mehr Vorbilder und Plastiken, die durch die Kinder als geistreicher Ideenträger in Gesprächen vorgestellt werden. Wir sind eben hier an der HBG nicht von allen guten Geistern verlassen. So viel steht jetzt schon fest.

(Die Klasse 6.5 & Peter Gutsche)

Back to top

schule ohne rassismus 0zukunftsschulen logonbs logo h p RGB nrw alternativ 300x171schulen im team 64headerSchuleDerZukunftSchulsanitätsdienst

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.