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Our school

zu Gast in Hamburg.

 

Vom 02. bis 04. Juni besuchte unser Projektkurs „Schule ohne Rassismus“ Hamburg, um sich mit den dort heute noch sichtbaren Spuren des Kolonialismus zu befassen und um die in Hamburg lebende Petra mit ihren Eltern Helga und Horst kennenzulernen.

Die Spuren des Kolonialismus wurden uns von einem Historiker bei einer Stadtführung gezeigt. Zum Beispiel betrachteten wir am Rathaus die in die Mauern eingemeißelten Namen von Hamburger „Kaufleuten“, die sich in Afrika unter anderem mit Hilfe der Sklaverei bereicherten und für den ersten Völkermord des 21. Jahrhunderts mitverantwortlich waren.

Petra, Horst und Helga erzählten uns die Geschichte ihrer Flucht über die Berliner Mauer. Sie reisten getrennt im Dezember 1961, mit sorgfältig gefälschten ausländischen Pässen und unter unglaublicher Angst an einem Grenzübergang von Ost- nach West-Berlin aus. Als DDR-Bürger:innen war ihnen das nach dem Mauerbau nicht mehr möglich. Ihren Freund:innen und anderen Familienmitgliedern gegenüber hatten sie nichts sagen können und sie verließen sie dadurch von einem Tag auf den anderen. In West-Berlin angekommen wurden sie noch lange im Auffanglager von den Alliierten, besonders den amerikanischen, verhört und beschattet, da vermutet wurde, dass sie Spione wären. Im neuen Zuhause in Westdeutschland wurde Petra von Einheimischen sehr oft beschimpft, weil sie ein Flüchtling war. Heute setzt sie sich selbst für Geflüchtete ein.

Wir waren wohl die ersten, denen die drei so ausführlich ihre Fluchtgeschichte erzählt haben. Wir sind sehr dankbar dafür.

 

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