Organisiert von der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes. Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) Bochum besuchte eine kleine Delegation der HBG die Dauerausstellung „Schlaglichter – von Verblendung zu Veränderung“ im Polizeipräsidium.
Gewährt wurde uns mit der Führung durch die Ausstellung ein Blick auf die Bochumer Polizei während der Nazi-Zeit. Die Polizei war ein wesentlicher Teil des Nazi-Apparats und damit auch der Verfolgung und Ermordung von Menschen, die der Nazi-Ideologie entgegenstanden. Dies konnten Menschen sein, die andere Positionen als die Nazis vertraten, etwa weil sie zur Demokratie standen. Betroffen waren aber auch Menschen, die die Nazis z.B. als "Juden", sogenannte "Zigeuner", also etwa "Sinti*zze und Rom*nja", oder als “Asoziale” betrachteten.
Die Akten, die wir besichtigen konnten, sind erst vor relativ kurzer Zeit und eigentlich nur zufällig gefunden worden. Sie werden jetzt bei der Ausbildung von PolizistInnen benutzt. Zugleich können auch Schulklassen und -kurse, die sich mit der Nazi-Zeit beschäftigen, um einen Besichtigungstermin bitten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!











