Unser Arbeitskreis Erinnerungskultur war heute bei der neuen Ausstellung "Holo Voices" auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen.
Hier lernten unsere Schüler:innen aus den Jahrgängen 7-Q2 die Geschichte von Inge Auerbacher kennen: Sie wurde 1934 geboren und mit sieben Jahren in das Ghetto Theresienstadt verschleppt. 20 Mitglieder ihrer Familie wurden von den Nationalsozialisten ermordet, doch Inge überlebte. Sie floh in die USA, wurde Chemikerin und auch wenn sie noch lange unter den Folgen der Gefangenschaft litt, ist sie bis heute als Zeitzeugin tätig und erzählt von ihrer Geschichte.
Wir durften heute ein interaktives Interview mit dem Hologramm von Inge Auerbacher führen und bekamen dank modernster Technik authentische Antworten auf unsere Fragen.
Eine persönliche Begegnung mit Zeitzeug:innen ist ohne Zweifel nicht zu ersetzen, weil diese aber naturgemäß immer seltener werden, sind solche Wege der Erinnerungskultur ein spannender Ansatz, ihre Geschichte(n) zu bewahren und weiterzutragen.
Auf die Frage nach ihrer wichtigsten Botschaft an junge Menschen betont Inge Auerbacher übrigens: Schaut nicht weg. Setzt euch für andere ein. Lasst nicht zu, dass Hass und Ausgrenzung wieder Raum bekommen.










