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Our school

Oberstufenschüler*innen besuchten Konzerte im Anneliese-Brost-Musikforum

 Wunderbar, dass wir in dieser Spielzeit wieder bei „Gemeinsam ins Konzert“ dabei sein durften. 16 Schüler*innen der Jahrgangsstufen EF und Q1 waren von Paten der „Freunde und Förderer der Bochumer Symphoniker“ eingeladen, kostenlos drei Konzerte ganz unterschiedlicher Art zu besuchen, Pausenbrezel & Getränk inbegriffen.

Am ersten Konzertabend riss der Cellist Nicolas Altstaedt uns mit seinem hochmusikalischen Spiel mit. Ganz unkonventionell, mit schwarzer Schlabberhose, nur auf schwarzen Socken, nahm er auf seinem Podest Platz und entfachte dann mit Joseph Haydns Konzert für Cello und Orchester Nr. 1 ein wahres Feuerwerk. Kongenial musizierte Altstaedt zusammen mit den Bochumer Symphonikern, dirigierte zwischenzeitlich die Musiker, war dann wieder eins mit seinem Instrument, mal zart, mal furios.

Am zweiten Abend stand die menschliche Stimme im Mittelpunkt. Der Philharmonische Chor Bochum führte zusammen mit den BoSy und zwei Gesangssolisten Johannes Brahms‘ "Ein deutsches Requiem" auf. Es war für den Chor das erste Konzert nach zwei Jahren Coronapause. "Denn alles Fleisch, es ist wie Gras" machte uns eindringlich deutlich, dass unsere Zeit auf dieser Erde nur begrenzt ist; bei "Ich will euch wiedersehen" komponiert Brahms hoffnungsvolle Klänge angesichts des Todes.
Die Dirigentin des Abends, Magdalena Klein, machte im Vorwort des Programmheftes deutlich, dass das Konzert den Menschen in der Ukraine gewidmet ist, „die so sinnlos Leid und Tod erfahren müssen“.

Unser letztes Konzerterlebnis stand ganz im Zeichen der Programmmusik. Durch das Tischgespräch mit Ariane Matiakh, der Dirigentin des Abends, und dem Interviewer Björn Woll wurden wir gut auf die Musik von R. Strauss, B. Britten und A. Ljadow vorbereitet. Bei „Kikimora“, dem eher unbekannten Werk des russischen Komponisten, bei dem es um eine unberechenbare Hexe geht, konnten wir sehen, dass es durchaus hilfreich ist, im Vorfeld Informationen über die „Story“ zu bekommen.

Es gab Infos über die Komponisten und die Zeit, in der die Stücke entstanden sind. Absolute Musik und Programmmusik, und die Auseinandersetzung zwischen den Verfechtern der beiden Richtungen im 19. Jahrhundert wurde thematisiert. Welch ein glücklicher Umstand, dass wir uns mit diesem Thema erst vor Kurzem im Musikkurs Q1 beschäftigt hatten. „Da haben Sie uns aber direkt drauf vorbereitet“, „Jetzt weiß ich, warum ich mich damit beschäftigt habe“, Äußerungen, die eine Zusammenspiel von Unterrichtsinhalten und Musikerleben im Konzert zeigen. Das sollte viel öfter so sein!

Zwei Dirigentinnen haben wir erlebt. Wunderbar, Frauen sind am Dirigentenpult immer noch eher eine Seltenheit. Den neuen Generalmusikdirektor Tung-Chieh Chuang aber konnten wir in den drei Konzerten noch nicht live in Aktion sehen. Ein Grund mehr bald wieder ein BoSy-Konzert zu besuchen. ;-))

Ein herzliches Dankeschön an die Paten, die diese Konzertbesuche ermöglicht und begleitet haben und an Katharina Flaig, die Organisatorin dieses tollen Projekts.

Eva Landwehr

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