Inklusionsprojekt Schöpfungsgeschichte
Eine Kooperation mit der Werkstatt Constantin-Bewatt für Menschen mit Behinderungen
Am Samstag 29.10.2016 wurde in der Johanneskirche in Bochum Grumme die Schöpfungsgeschichte aufgeführt. Zehn Beschäftigte der Werkstatt Constantin-Bewatt hatten aus Skulpturen, Figuren und Hintergrundbildern ein sehenswertes Bühnenbild künstlerisch gestaltet, das die Elemente der Schöpfungsgeschichte darstellte. Zwei weitere Beschäftigte lasen abschnittsweise den Bibeltext gemeinsam mit Frau Fehr vor, der in verständlicher Sprache formuliert war. Eine dritte Gruppe von Beschäftigten der Werkstatt begleitete den Text klanglich. Mit Metallophon, Xylophon und anderen Klanginstrumenten setzten sie Akzente und lenkten die Aufmerksamkeit der Zuhörer in der gut gefüllten Kirche auf die spirituelle Ausdruckskraft der Schöpfungsbotschaft.
Orchester AG (Ltg.: Herr Wilhelm) und Chor Jg. 8-13 (Ltg.: Frau Landwehr) sowie der Grummer Jugendchor schufen den musikalischen Rahmen des Projekts. Jeden erzählten Abschnitt rundeten Chor und Orchester mit passenden modernen Liedern, meist geistlichen Inhalts, wie „What a wonderful world“, „Gott gab uns Atem“ oder „Morning has broken“ ab.
Nach großem Applaus, aus dem die Begeisterung über dieses gelungene Projekt sprach, gab es als Zugabe noch „We are the world“. Teilnehmer und Zuschauer zeigten sich nach der Veranstaltung gleichermaßen emotional berührt und waren sich einig: Das darf kein Einzelfall bleiben, denn das ist gelebte Inklusion in unserer Zeit!
Bettina Fehr













